Die meisten Christen sind keine Christen – Zuerst war die Nudel!

Zunächst mal, klar, die Sache mit dem Spagettimonster scheint mir eine grobe Verarschung von religiösen Fundamentalisten zu sein. Und da deren Weltbild in der Regel recht grob gezimmert ist, finde ich das auch angemessen. Aber was die christlichen Kirchen verkünden, ob orthodox, katholisch oder protestantisch, hat meiner Ansicht nach im Kern nichts mehr mit der Botschaft von J. von Nazareth zu tun. Nur ein kleines Beispiel. Die behaupten, Christus sei ihr Erlöser und “er ist für uns am Kreuz gestorben”. Quark das. Die Kernbotschaft, wie sie auch in der Bibel steht, ist das Evangelium, die “Frohe Botschaft”. Die Botschaft nämlich, dass der Mensch frei ist, wenn er den Weg des J.v N. geht, frei von den Angst vor dem Tod, frei von der Bevormundung durch “Pharisäer und Schriftgelehrte”, sprich kirchliche Machthaber und frei von der Angst vor dem (täglichen) Leben. Und der der Weg ist ganz gut zusammengefasst in der Bergpredigt. Die Sache mit dem Erlöser oder allgemeiner, dass der Mensch sich von der Verantwortung für sich selbst und die Welt freikaufen kann, wenn er nur an diesen Erlöser “glaubt” und natürlich auch gehorsam der ganzen menschlich/kirchlichen Hierarchie dient, die dir Kirchen darunter aufgebaut haben, ist nur ein Mittel um die Menschen zu versklaven. Wenn es die Kirchen nicht gäbe, könnte ich mich womöglich als Christ bekennen. Ich fand bis jetzt auch immer Christliche Zelt Camps total cool aber jetzt nunja…

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04 2010

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